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Stiftung Warentest hilft jungen Autofahrern

23.07.2008

Fahranfänger haben es nicht leicht: Nachdem der Führerschein und die Anschaffung eines PKWs schon immens teuer war, werden die jungen Leute auch noch mit äußerst hohen Beitragszahlungen für die KFZ - Haftpflichtversicherung konfrontiert. Die Stiftung Warentest widmete sich dieser Thematik und gab in ihrer Ausgabe verschiedene Tipps, mit denen ein geringerer Versicherungsbeitrag erzielbar ist.

Zunächst einmal sei auf die Wagenauswahl zu achten. Eine höhere Typklasse mag zwar äußerst attraktiv erscheinen, bringt im Regelfall aber auch eine höhere Beitragszahlung mit sich. Somit empfehlen die Experten die Anschaffung eines PKWs aus den niedrigeren Typklassen.

Darüber hinaus wurde darauf aufmerksam gemacht, dass eine Übertragung der Schadenfreiheitsklasse möglich sei. Meldet sich ein älterer Fahrer bei seiner Versicherung also ab, so ist es möglich, die günstige Schadenfreiheitsklasse an einen jüngeren Fahrer zu übertragen. Hieraus resultiert eine sehr geringe Beitragszahlung, die aber, und das wird häufig vergessen, nur für einen begrenzten Zeitraum nutzbar ist. Als Richtwert gilt diesbezüglich die Laufzeit des Führerscheinbesitzes. Beispiel: Ein junger Autofahrer besitzt seit zwei Jahren eine Fahrerlaubnis. In diesem Fall wird der betreffende Versicherungsnehmer auch nur für zwei Jahre der übertragenen Schadenfreiheitsklasse zugeordnet.

Des weiteren wurde erwähnt, dass Fahranfänger grundsätzlich gut beraten wären, sich mit dem Versicherungsgeber der Eltern in Kontakt zu setzen. Manche Gesellschaften bieten nämlich einen Sonderrabatt, wenn man sich ebenfalls dazu entschließt, der gleichen Versicherung beizutreten.