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Postbank senkt Mindestumsatz

01.03.2010

Mit 4,9 Millionen Kunden, die über ein privates Girokonto verfügen, zählt die Postbank weiterhin zu den beliebtesten Bankinstituten in Deutschland. Trotzdem hat das Bonner Institut die Dringlichkeit erkannt, das Angebot an die tatsächlichen Bedürfnisse der Kunden anzupassen. Grund für die geplante Neuausrichtung dürfte sein, dass die Postbank im vergangenen Jahr “nur” 454.000 Neukonten an den Kunden bringen konnte. Im Vergleich zum Jahre 2008 entspricht das einem Rückgang in Höhe von 21 Prozent.

Eine bedeutsame Maßnahme, um neue Kunden anzulocken, ist nun die Senkung des Mindesteingangs bei dem Girokonto. Das sogenannte “Postbank Giro Plus” wird ab dem 1. April 2010 bereits kostenfrei angeboten, wenn der monatliche Mindesteingang lediglich 1.000 Euro beträgt. Zuvor lag der Mindestumsatz noch bei 1.250 Euro. Dabei ist es irrelevant, ob der Geldzufluss aus einem Gehalt, einer Rente oder anderen Bezügen resultiert.

Aber auch in anderen Bereichen hat es Anpassungen gegeben. So hat die Postbank zum Beispiel die Angebote Dax-Sparbuch, Börsensieger, Sparen 3000 Plus sowie das Quartal-Sparen aus dem Programm genommen. Grund dürfte sein, dass die Kunden ist der Zeit der Wirtschaftskrise vermehrt auf Sicherheit achten. Weitere Informationen zu den Angeboten der Postbank sind auf der Firmenwebseite zu finden: http://www.postbank.de/